| Gedankenverloren
schweigt er einen Augenblick.
»Dann habe ich sie aufgefordert, mich bei einem kleinen Spaziergang übers Unigelände zu begleiten. Ich bin mit ihr in den Schweinestall gegangen.« Er dreht sich um und sieht mich an. »Weißt du, wo der Stall ist? Es ist das Gebäude südlich vom Crocker-Kernforschungslabor. Franny war noch nie dort gewesen. Der Stall ist eines der ältesten Gebäude auf dem Unigelände, und er beherbergt etwa zweihundert Schweine. Ein Teil des Stalls wird die Säuglingsstation genannt - eine Reihe von Boxen mit Muttersäuen und ihren neugeborenen Ferkeln. Franny fand sie zum Fressen süß. Sie war ganz begeistert von ihrem leisen Quietschen, ihren winzigen Schnauzen und Hufen. Wir gingen im Stall herum, atmeten den moschusartigen Geruch, sahen uns die verschiedenen Schweinesorten an. Sie nahm sogar ein paar von den kleineren Ferkeln auf den Arm.« Ich frage mich, worauf er hinauswill. Im Zusammenhang mit den Artikeln, die ich für den Bee geschrieben habe, war ich schon in fast allen wissenschaftlichen und landwirtschaftlichen Gebäuden der Universität. Er knöpft sein Hemd zu, greift nach seiner Hose und zupft einen losen Faden weg. »Ich war schon einmal dort«, erkläre ich ungeduldig, »Ich weiß, wie der Stall aussieht. Abends wird er abgeschlossen. Wie seid ihr hineingekommen?« Er dreht sich zu mir um und sieht mich mit einem nachsichtigen Lächeln an. »Ich kenne mich auf dem Campus aus«, sagt er. »Ich arbeite nun schon seit fast zwanzig Jahren dort. Es ist für mich kein Problem, mir Zutritt zum Schweinestall zu verschaffen.« Er schlüpft in seine Hose und schiebt das Hemd hinein, bevor er den Reißverschluß zumacht. Seine Bewegungen wirken fließend, fast sinnlich, wie eine Art umgekehrter Striptease. Er setzt sich in die Nische des Erkerfensters, um seine Schuhe anzuziehen. »Sie spazierte im Stall herum, sah sich die Tiere an, hatte sichtlich Spaß dabei. Ich trat hinter sie und küßte sie auf den Hals. Ich sagte ihr, daß ich ihr ein Schwein an die Brust legen würde. Sie lachte. Es war ein nervöses Lachen. Sie hoffte, daß ich nur Spaß machte, kannte mich zu dem Zeitpunkt aber schon gut genug, um zu wissen, daß ich es wahrscheinlich ernst meinte. Ich zog ihr den Mantel aus und knöpfte ihre Bluse auf. Ich stand immer noch hinter ihr, konnte spüren, wie ihre Schultern sich verspannten und ihr Körper steif wurde. Sie gab ein kaum hörbares Wimmern von sich. Dann sagte sie meinen Namen. "Michael." Es klang wie ein Flehen, als würde sie mich bitten aufzuhören. Aber sie leistete keinen Widerstand; sie wußte es inzwischen besser. Ich hakte ihren BH auf und streifte die Träger von ihren Schultern. Ihr den Büstenhalter auszuziehen bereitete mir immer großes Vergnügen: zu sehen, wie die Brüste, befreit von ihren Zwängen, herausquollen. Ich legte meine Hände um ihre Brüste und drückte sie sanft, dabei hielt ich Franny an mich gepreßt. Vor Angst atmete sie schwer. Sie tat mir fast ein bißchen leid, aber gleichzeitig erregte mich ihre Angst. Ihre Scheu, ihr Zittern vor dem Unbekannten, ihre schiere Panik - auf mich wirkte das anregend. Ich sagte ihr, daß sie keine Angst zu haben brauche. "Diesen kleinen Wunsch kannst du mir doch erfüllen", flüsterte ich ihr ins Ohr. "Versuch dich zu entspannen; es wird sein, als hättest du ein Baby an der Brust." Ich lehnte mich über die Umrandung der Box, hob ein Ferkel heraus und legte es ihr auf den Arm. Ich nahm ihre linke Brust und rieb mit der Brustwarze über seine Schnauze. Anfangs zögerte der Kleine, aber dann nahm er die Brust. Er saugte daran, wollte Milch. Ich streichelte ihre andere Brust und beobachtete währenddessen das Schwein. "Siehst du", sagte ich zu ihr, "da ist doch nichts dabei." Sie lächelte zaghaft, begann sich ein wenig zu entspannen. Ich dankte ihr für die Freude, die sie mir bereitet hatte, und küßte sie lange und innig. "Fühlt es sich gut an, wenn er an dir saugt?" fragte ich, den Kopf an ihre Wange geschmiegt. "Es gefällt dir, habe ich recht?" Sie lehnte sich fester an mich. Ich sagte ihr, daß der Anblick mich anmache. Sie antwortete, daß es ihr auch so gehe - genau das, was ich wollte.« Gedankenverloren blickt er aus dem Fenster, hängt seinen Erinnerungen nach. Dann lehnt er sich zurück, schlägt ein Bein über das andere und erzählt seine Geschichte weiter. Dabei klingt seine Stimme abwesend, und sein Blick geht durch mich hindurch. »Ich setzte das Ferkel wieder zu seiner Mutter und führte Franny in eine leere Box. Ich befahl ihr, sich auf alle viere niederzulassen. Dann trat ich an die angrenzende Box und hob sechs Ferkel heraus. Eines nach dem anderen setzte ich die quiekenden und sich windenden Tiere zu Franny in die Box. Sie wirkte wieder nervös und begann auf ihrer Unterlippe herumzubeißen, wie sie es immer machte, wenn sie sich unsicher fühlte. Die Schweine fingen an, in der Box herumzuschnüffeln, sich zu akklimatisieren, und Franny kniete auf allen vieren und mit nacktem Oberkörper mittendrin. Ihre riesigen, schweren Brüste hingen nach unten und schwangen jedesmal ein bißchen hin und her, wenn sie das Gewicht verlagerte. Eines der Schweinchen trottete geradewegs unter ihre linke Brust und nahm die Brustwarze ins Maul, als gehörte sie ihm. Franny zuckte zurück; sie riß den Oberkörper hoch, entzog dem Schwein ihre Brust und wollte aufstehen. Das Ferkel quiekte vor Enttäuschung. Ich befahl ihr, sofort wieder ihre Position einzunehmen und unten zu bleiben. Das Schwein rannte wieder zu ihr hin, streckte ihr die Schnauze entgegen und begann zu saugen. Da die anderen seinem Beispiel nicht folgten, packte ich eines und schob es an ihre andere Brust. Ich preßte die Brustwarze zusammen und rieb sie dem Kleinen über die Schnauze, bis er sie nahm. Dann trat ich zurück und sah zu. Zu dem Zeitpunkt hatte ich bereits eine Erektion, aber fürs erste reichte es mir, einfach nur an der Wand zu lehnen und zuzusehen, wie die beiden Schweine an ihren Brüsten saugten und zerrten. Die anderen begannen neugierig zu werden. Franny biß immer noch auf ihrer Unterlippe herum. Ich glaube, sie kämpfte mit den Tränen. Sie hatte aufgehört, das Ganze als erotisches Spiel zu sehen. Inzwischen hatte das zweite Schwein aufgegeben und sich zurückgezogen. Sofort kam ein anderes und nahm seinen Platz ein. Als auch dieses Ferkel aufgab, kam das nächste. Eine Weile ging das an ihrer rechten Brust so weiter: Jedes Schweinchen saugte, bis es merkte, daß keine Milch kam, während ein anderes schon darauf wartete, es abzulösen. Das Schwein an ihrer linken Brust aber machte keine Anstalten, sie loszulassen. Es blieb gierig daran hängen und ließ sich von keinem der anderen wegdrängen. Ich zog den kleinen Fotoapparat aus der Tasche, den ich mitgebracht hatte, und machte ein paar Schnappschüsse. Franny blickte ständig über die Schulter in Richtung Stalltor. Ich glaube, sie hatte Angst, daß jemand hereinkommen könnte. Ich weiß nicht, was ihr mehr angst machte: die Schweine an ihrer Brust oder die Vorstellung, daß jemand hereinkommen und sie so sehen könnte. Nach einer Weile begann sie zu stöhnen. "Es tut mir weh", sagte sie. "Es saugt zu fest." Ich erklärte ihr, daß es das deswegen tue, weil es Milch wolle. Sie wollte aufhören, bat mich, aufstehen zu dürfen. Ich sagte nein, die Ferkel sollten weiter an ihren Brüsten zerren. Ich erklärte ihr, daß es mir Spaß mache, ihr beim Säugen der Schweine zuzusehen. Ich sagte ihr, daß ich ihr noch andere Tiere an die Brust legen würde, eine Ziege, ein Fohlen, ein Lamm, ein Kalb. Ich ging zu ihr hinüber und begann, ihr die Jeans herunterzuziehen. Dabei erzählte ich ihr, daß sie die Euter einer Kuh habe und daß ich sie melken wolle.« Er steht auf und sieht mich mit einem kurzen Lächeln an. Dann hebt er achselzuckend die Hände und dreht mit einer fast entschuldigenden Geste die Handflächen nach oben, als wollte er sagen: Was hätte ich denn anderes tun sollen? »Also bin ich hinter ihr auf die Knie gegangen und habe sie gefickt, während die Schweine an ihren Titten saugten.« Ich versuche, meine Wut unter Kontrolle zu halten. »Während Franny weinte«, sagte ich mit gepreßter Stimme. Er tritt an die Kommode und legt seine Armbanduhr an. Dann nimmt er ein paar Münzen, die auf der Kommode herumliegen, und steckt sie ein. »Nein, sie hat nicht geweint. Sie hatte keinen Spaß dabei, aber geweint hat sie nicht.« »Sie war völlig durcheinander.« »Ja, natürlich.« |
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