Läuterung in der Abtei Saint Hidden (aus "Devot")

 
Noch immer hielt er ihr Kinn fest und drückte ihren Kopf in den Nacken. „Berichte aufrichtig und in allen Einzelheiten von deiner Sünde, als ich dir erlaubte, dich zu waschen!“, befahl er.

Es hatte keinen Sinn zu lügen. Bestimmt wusste er bereits mehr als das, was Nicoletta beobachtet und ihm berichtet hatte. Und so bemühte sich Caroline ehrlich alles wiederzugeben. „Ich habe mir das Wasser über meine Arme laufen lassen. Es war sehr kalt. Dann hob ich mein Kleid ein Stück und schaufelte Wasser über meine Schenkel. Als niemand schaute, wusch ich auch meinen Unterleib. Ich habe mich angefasst, obwohl ich weiß, dass das verboten ist. Es tut mir sehr Leid.“

Der Abt zog die Augenbrauen hoch. „Das nennst du eine genaue Beschreibung?“ Plötzlich ließ er ihr Kinn los. Er griff in ihren Nacken und riss sie grob nach vorne, so dass ihre Stirn den Boden berührte. Nun zeigte ihr Hintern nach oben. Mit wenigen Schritten ging der Abt um sie herum, ohne ihr Haupt freizugeben. Er stellte sich zwischen ihre Schenkel und spreizte seine Beine und somit auch ihre. Schon stülpte er das Leinenkleid bis zu ihrem Hals. Ihre Pobacken boten sie ihm an und ihre kleinen Brüste hingen demütigend hinab.

Caroline musste sich sehr anstrengen, um nicht zu Schluchzen. Noch nie hatte sie sich jemandem so präsentiert! Das Blut schoss ihr ins Gesicht – aber auch in ihre Scham. Natürlich! Der Abt wusste von ihrer seltsamen, verbotenen Lust und wollte sie bloßstellen. Er forderte den Beweis. Und je mehr sie versuchte diese zu unterdrücken, desto eher würde der Saft aus ihr herauslaufen.

„Ich hatte dir befohlen, mir Details zu berichten, und du hast erneut meine Befehle missachtet!“, sagte er langsam mit tiefer, drohender Stimme. „Unzüchtiges Verhalten wird in diesem christlichen Haus nicht geduldet. Es bleibt noch festzustellen, wie weit du mit deinem sündigen Waschvorgang gegangen bist. Du hüllst dich in Schweigen, also kitzele ich die Wahrheit Stück für Stück aus dir heraus. Hast du dies gemacht?“ Er fuhr mit der Handseite die äußeren Schamlippen entlang.

“Ja, Herr Prälat“, bibberte Caroline. „Ich gestehe.“

„Bist du dessen schuldig geworden?“ Nun drückte er die Handseite zwischen die kleinen und großen Schamlippen und zog diese Linie nach.

Das Mädchen stöhnte leise. „Ja, Herr Prälat. Schuldig.“

„Bist du zum äußersten gegangen?“, blaffte er, presste seine Hand zwischen die kleinen Schamlippen und zog sie langsam mit Druck durch die Spalte.

Caroline hatte Mühe zu sprechen. Ihre Gedanken schwirrten wirr im Kopf herum. Dieses Gefühl, das ihr Flügeln schenkte, sie konnte es nicht beiseite schieben. „Ja...ja, Vater Abt. Ja...auch dieses Vergehen habe ich begangen...mich schuldig gemacht, ja.“

Ohne Vorwarnung drang er mit zwei Fingern in sie ein. Sein Zeige- und Mittelfinger füllten das Mädchen schmatzend aus. „Hast du deine Hand auch in deiner Möse vergraben?“

„Ja“, brachte sie nur noch vor Scham und Lust heraus. Sie wusste, das war zu wenig. Kein Wort des Dankes. Nur ein Zugeständnis der schlimmsten Sünde. Caroline machte alles nur schlimmer. Aber sie konnte sich nicht der Lust erwehren. Sie übermannte sie.

Der Abt zog die Finger hinaus, nur um sie sofort wieder in sie hinein zu bohren. Tiefer, platzfordernder, leicht gespreizt und die Nässe aus ihr herauspressend. „Wie der erste warme Frühlingsregen. So naiv, so viel, so machtlos. Eine Vorbote auf mehr?“ Plötzlich zog er sich aus ihr zurück und riss sie an den Haaren zurück. Drohend flüsterte er ihr ins Ohr: „Das muss verhindert werden!“ Er ließ ihre Haare los, ging um sie herum und schlug ihr mit der flachen Hand ins Gesicht. Carolines Wange glühte. Gleichzeitig spürte sie, wie der Saft ihre Schenkel entlang floss.

Bestimmt sammelte er sich auf dem Boden, als Beweis ihrer sündigen Lust. Ihr eigener Duft schwebte im Zimmer, benebelnd wie Weihrauch.

Auf einmal lächelte der Abt sie gütig an. Er streichelte ihre hochrote Wange, in der das Blut pulsierte. „Ich werde dich auf den Pfad der Tugend zurückführen, Caroline. Du bist noch nicht verloren. Vieles wirst du erdulden müssen, um mir zu zeigen, dass du dich redlich bemühst der Sünde abzuschwören. Alles, was ich dir antue oder ich befehle Pater Marcus und Nicoletta dir zuzumuten, wirst du demütig ertragen. Erst wenn ich sehe, dass du wieder würdig bist meine Großzügigkeit zu erfahren, werde ich dir vergeben.“

Carolines Herz schmolz bei der Sanftheit in seiner Stimme, der zärtlichen Berührung. „Danke, Herr Prälat“, hauchte sie und meinte es auch. Er gab sie nicht auf. Das war ihr so unendlich wichtig! Natürlich würde sie hart bestraft werden, aber der Vater Abt half ihr damit der Hölle fern zu bleiben. Wenn sie nur nicht immer diese Lust empfinden würde! Diese zeigte sich in den unmöglichsten Situation – wenn Nicoletta Caroline mit dem Kochlöffel auf die Handflächen schlug, weil das Mädchen eine Kartoffelschale gegessen, anstatt sie den Schweinen gegeben hatte; wenn Pater Marcus ihren Körper mit Brennnesseln streichelte, da sie zu viele Möhren aus dem Garten geholt hatte und selbst wenn sie sich nur im Wald hin hockte, das Leinenkleid lüftete und der Urin aus ihr herausfloss. Was war nur los mit ihr?

Der Abt ging zu einem schweren, burgunderroten Samtvorhang und schwang ihn zur Seite. Caroline weitete ängstlich die Augen. Hinter dem Vorhang kam eine Ebenholzwand zum Vorschein, mit zahlreichen Halterungen an denen Peitschen, Gerten, Rohrstöcke, Ketten, Zangen und Folterwerkzeuge hingen, die das Mädchen nicht kannte. Dort waren auch Regale, auf denen lauter Schachteln, mal aus Holz, mal aus Silber, standen und auf dem Boden eine Truhe und kindgroße Gebilde, die mit Tüchern abgedeckt waren.

Welche Waffe würde er für die erste Teufelsaustreibung wählen? Carolines Lust wich der Furcht...


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