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Modell: Nr. 19/R
Hersteller: Clejuso
Land: Deutschland
Gewicht: 310 g
Wert: EUR 45,- |
Diese Deutschen Handschellen bestehen
aus rostfreien Edelstahl. Die runde Form der Schelle kommt dem Tragekomfort
zugute, birgt jedoch auch die Gefahr, dass "Opfer" mit kleinen Händen
evtl. rausschlüpfen können. Ein Nebeneffekt dieses Designs: man
kann die Fesseln auch gut als sehr rigide Fußschellen verwenden,
sofern die Fußgelenke nicht allzu dick geraten sind. Wie bei Clejuso
gewohnt werden die Schellen schnell und einfach durch einen Knopf, welchen
man mit dem Finger drücken kann, arretiert. Zum Endarretieren benötigt
man dann jeoch selbstverständlich den Schlüssel. Mittlerweile
hat Clejuso übrigens die Herstellung dieser Handschellen vereinfacht
und verwendet nun wie bei allen anderen ihrer Modelle ebenfalls zwei baugleiche
Schellen. Es existieren jetzt zwei weitere Versionen. Bei der einen zeigen
die Bügel auf der einen Seite nach oben und auf der anderen nach unten.
Bei der zweiten Version weisen die Schlüssellöcher in zwei verschiedene
Richtungen. Die Kanten dieser Handschellen könnten meiner Meinung
nach etwas besser abgerundet sein. Auch sind die Schellen relativ dünn,
so dass sie leichter in die Haut einschneiden als andere hier gezeigte
Modelle. |
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Modell: DDR-Polizei
(letztes Modell)
Hersteller: ?
Land: Deutschland (DDR)
Gewicht: 400 g
Wert: EUR 40,- |
Dies ist das letzte Handschellen-Modell
aus der ehemaligen DDR. Es wurde bis zum Ende des "Arbeiter - und Bauernstaates"
durch Sträflingsarbeit hauptsächlich im Gefängnis von Brandenburg
gefertigt. Man findet diese häufig auch als "Vopo Handschellen" bezeichneten
Fesseln heutzutage noch relativ häufig und zu durchaus vernünftigen
Preisen. Sie sind bis auf die Bügel (aus vernickeltem Stahl) aus Aluminium
gefertigt und gut abgerundet, so dass sie bequemer als alle mir bekannten
modernen Gelenkhandschellen sind. Die Arretierung ist etwas umständlich
- man muss dazu den Schlüssel um ca. 45 Grad drehen, bis es klickt
- dreht man zu weit, gehen die Handschellen wieder auf. Es gibt auch noch
ein älteres Modell der so genannten "VOPO-Handschellen", das etwas
schwerer ist und bei dem die Schellen nicht durchschwingen können.
Dieses ist sogar noch ein wenig besser im "Tragekomfort". Allerdings ist
dieses alte (erste) Modell mittlerweile ein begehrtes Sammlerstück,
das man in gutem Zustand nur selten für unter 60,- Euro kriegt. |
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Modell: 2050
Hersteller: Hiatt
Land: Großbritannien (England)
Gewicht: 310 g
Preis: EUR 45,- |
Das sind solide, gut verarbeitete Gelenk-Handschellen
aus England. mit Stift-Arretierung. Die Arretierung dieser vernickelten
Fesseln wird ausgelöst, indem man einen kleinen Bolzen an der Unterseite
mit Hilfe des Schlüsseldorns reindrückt. Dieses Prinzip kennen
sicherlich die meisten von No-Name-Kopien aus Taiwan. Die Handschellen
haben sie einen recht großen maximalen Durchmesser, so dass sie auch
um nicht allzu dicke Fußgelenke passen. Auch hier sind die Kanten
leider nicht ganz so gut abgerundet, wie bei Handschellen aus USA von "Smith
& Wesson" oder "American Handcuffs", letztere sind leider seit 2003
nicht mehr auf dem Markt. |
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Modell: 9922
Hersteller: Ralkem
Land: Tschechien
Gewicht: 360 g
Wert: EUR 35,- |
Auch die Gelenk-Version weist alle
Besonderheiten und Vorzüge der auf "Handschellen mit Gelenk oder Drehring"
gezeigten Ralkem 9921 auf. Einen ungewöhnlichen, flachen Schlüssel,
dessen lange "Schnauze" man verwendet, um den Arretierungsstift an der
Oberseite reinzudrücken, die Möglichkeit den Schlüssel auf
beiden Seiten der Schelle in Schloss einzuführen sowie die extreme
Leichtgängigkeit der Bügel. Auch bei diesem Modell hätte
man die Kanten etwas besser abrunden können. Es gibt auch noch ein
neueres Modell mit Arretierungsknopf (9927). Auch hier der Sicherheitshinweis,
welcher für alle auf meiner Site gezeigten Ralkem-Fesseln gilt: beim
Aufschließen zieht sich der Bügel noch mal ca. eine halbe Stellung
enger - deshalb sollte man die Schellen nie zu stramm anlegen, sonst kann
es Schwierigkeiten beim Öffnen geben |
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Modell: M-300
Hersteller: Smith & Wesson
Land: USA
Gewicht: 300 g
Wert: EUR 65,- |
M-300 sind formschöne Gelenk-Handschellen
in gewohnt hoher "Smith & Wesson Qualität". Die Arretierung wird
ausgelöst, indem man mit dem Dorn auf dem Schlüssel in den Schlitz
fährt und dort einen Hebel in Richtung Schlüsselloch drückt.
Endarretierung und Öffnen erfolgt dann durch Drehen des Schlüssels
- zuerst vom Bügel weg und dann in die entgegengesetzte Richtung.
Die abgebildeten M-300 verfügen über eine so genannte "Samt-Nickel"
Beschichtung. Die Kantenabrundung ist sehr gut. |
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Modell: M-11-1
Hersteller: Yuil
Land: Süd-Korea
Gewicht 320 g
Wert: EUR 45,- |
M-11-1 ist eine meiner Meinung nach
sehr schön gestylte Gelenkhandschelle aus vernickeltem Stahl. Auch
hier hat ein "Smith & Wesson" Modell (nämlich M-300) sichtbar
Pate gestanden. Jedoch unterscheiden sie sich durch ein paar Merkmale von
diesen. Zum einen sind die Bügel, wie bei allen Yuil-Handschellen
abgeflacht, was bei heftigeren Festname-Szenen dazu beitragen soll, dass
der Polizist dem Abzuführenden die Schellen leichter und mit geringerer
Verletzungsgefahr um das Handgelenk schlagen kann. Ich rate allerdings
davon ab, dies allzu sehr auszuprobieren. Des Weiteren verwenden alle Yuil
Fesseln einen besondern Schlüssel mit doppeltem Bart, da die Schlösser
zwei durch eine dünne Metallplatte getrennte Zahnreihen aufweisen
und somit besonders knacksicher sind. Leider sind die Kanten der Yuil-Kopien
nicht so vorbildlich abgerundeten wie bei ihren "Smith & Wesson" Vorbildern.
Yuil produziert übrigens mit Modell M-11 (also ohne "-1") auch noch
eine identische Handschelle aus Leichtmetall, die nur halb so viel wiegt
und ca. 15 Euro teurer ist. |