| Auf dieser Seite werde ich mal ein bißchen über mich preisgeben... was sicherlich auch mit der Zeit ergänzt und erweitert werden wird, wenn mich mal wieder mein Mitteilungsbedürftnis oder meine Profilierungssucht packt ;-). |
Im
Web (also in Chats, auf Mailinglisten etc.) bin ich unter dem Nickname
"Atame" anzutreffen. Das heißt "Fessle mich" auf Spanisch und ist
der Originaltitel des gleichnamigen Petro Almodovar Films. Er handelt übrigens
von einem jungen Mann (Antonio Banderas), der sich in eine Schauspielerin
(Victoria Abril - Szenenfoto rechts) verliebt, diese entführt und
dann in der Hoffnung, sie möge sich in ihn verlieben, zumeist gefesselt
in seiner Wohnung gefangen hält. Obwohl ich diese Komödie recht
gut finde, würde ich mich nun nicht gerade als Almodovar-Fan bezeichnen.
Tatsächlich wählte ich den Nick wegen seiner Bedeutung. Gerade
in meiner Online-Anfangszeit in Webchats war das recht praktisch, da (neben
Leuten, die des Spanischen mächtig waren und Almodovar-Enthusiasten)
fast nur BDSMler was mit "Atame" anfangen konnten. Allerdings dachten auch
ein paar Esoteriker und Wiccas, mein Name käme vom rituellen Hexen-Dolch
"Athame". |
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Meine sexuellen Vorlieben führe ich weder auf meine Kindheit, Erziehung, Jugend etc. noch auf ein spezielles Schlüsselerlebnis zurück. Statt dessen bin ich der Ansicht, daß ich bereits als BDSMler geboren wurde. Zumindest hat es mich schon solange ich mich zurückerinnern kann seltsam erregt, gefesselt zu werden, oder Andere zu fesseln und so versuchte ich bereits in sehr jungen Jahren immer wieder, meine Freunde aus der Grundschule zu entsprechenden Spielen zu animieren. Dadurch daß SM dann in den 90'ern eine Art "Popularitätsschub" bekam und vermehrt in den Medien auftauchte, bekam ich schließlich mit, daß meine besondere Neigung wohl gar nicht mal so selten ist. Allerdings entsprach dieses Bild, welches mir anfangs über BDSM vermittelt wurde, auch nicht gerade meinen Vorstellungen bzw. meiner Einstellung. Es war zu kalt, zu hart, zu unpersönlich, zu humorlos etc. Die peitschenschwingende Domina, die ihren winselnden Sklaven verbal niedermacht, war nicht gerade das, was ich mir für mein Sexualleben oder gar für eine Beziehung vorstellen konnte. Irgendwann fand ich in einem Sexshop ein paar amerikanische Bondageheftchen und was ich da sah, sprach mich ziemlich an - nämliche Leute, die sichtlich Spaß an ihrer besonderen Sexualität hatten. Ein weiterer "Meilenstein" meiner Entwicklung war der Fernsehbeitrag "Und das soll Liebe sein?" aus der Reihe "Unter Deutschen Dächern". Hier erlebte ich nun zum ersten Mal junge Leute als Sadomasochisten. Lacht nicht, aber zuvor glaubte ich tatsächlich, daß Sadomasochismus etwas ist, was lediglich von Leuten praktiziert wird, die an die Vierzig und älter sind. Nun wußte ich also: es gibt sie. Nur wo? Dann 1997 entdeckte ich das Internet. Und relativ schnell auch das Medium "Chat". Und plötzlich waren sie da... in einem Webchat namens "ChatCity" im Channel "Bizarre-Talk". Dort traf ich neben vielen Kiddies und Spinnern auch "meine" ersten richtigen SMler. Leute mit ähnlichen Neigungen, wie ich sie in mir spürte... Leute, die das tatsächlich auslebten, was bei mir lediglich in meiner Phantasie existierte. Von da an ging es praktisch Schlag auf Schlag ;-). Über eine E-Mail-Freundin erfuhr ich von einer SM-Mailingliste namens "Zart & Hart". Dort schrieb ich mich dann ein und kurze Zeit später wurde ich per PM (Private Mail) plötzlich und unerwartet zu einem Münchner SM-Stammtisch eingeladen. Nach anfänglichem kurzen Zögern und einem "Überredungsmail" traute ich mich dann da hin und habe das auch niemals bereut... ganz im Gegenteil. Über den Stammtisch gelangte ich schließlich in den IRC-Channel #bdsm.de und kurze Zeit später besuchte ich bereits meine ersten öffentlichen und privaten SM-Parties. Tja, man kann also sagen, daß ich im ersten Halbjahr 1998 kräftig am BDSM-Braten schnuppern konnte, ohne ihn allerdings auch kosten zu dürfen. Es dauerte noch einige Monate, bis ich dann auch zum ersten Mal selbst spielte. Seitdem kann ich auf etliche geile Erlebnisse, sowohl am dicken wie auch am dünnen Ende der Gerte zurückblicken. Zurückblicken? *pah* Um es mit Janets Worten zu sagen: "I've tasted blood and I want more"... Ach ja, für alle, die unbedingt mehr von mir sehen wollen, habe ich ein Fotoalbum eingerichtet. |
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